Unser ganz neues Haus Penzing

2017 ist es soweit: Die nächste Generalsanierung innerhalb weniger Jahre beginnt. Nach den Neubauten und Sanierungen der Häuser Döbling, Liebhartstal, Rosenberg, Augarten, Laaerberg und Föhrenhof ist jetzt das Haus Penzing im 14. Bezirk dran. Hier als Premiere das allererste Rendering, wie das Haus nach Fertigstellung aussehen wird:

Die Fertigstellung ist für das 4. Quartal 2018 geplant. Das Haus wird dann wieder besiedelt und steht den Wiener Seniorinnen und Senioren zur Verfügung. Die Baukosten sind mit 26,5 Millionen Euro budgetiert. Nach umfangreichen Erfahrungen mit Neu- und Umbauten kann davon ausgegangen werden, dass auch das Haus Penzing – wie auch alle vorangegangenen – innerhalb des gesetzten Zeit- und Kostenrahmens fertiggestellt wird.

Viel Platz im 14. Bezirk
Nach der Sanierung wird es insgesamt 297 Wienerinnen und Wienern einen schönen Platz zum Leben in 121 Einzelwohnungen, 16 Doppelwohnungen für Ehepaare und 72 Plätzen in zwei neuen Stationären Bereichen bieten. Nach Fertigstellung wird das Haus auch eine Besonderheit aufweisen: insgesamt 42 „Starterwohnungen“. Dabei handelt es sich um ein neuartiges Angebot im KWP. Diese Wohnungen werden auch für jüngere Wienerinnen und Wiener offen stehen. Wer in diese Wohnungen einziehen kann, wird vom Fonds Soziales Wien verwaltet.

Die Starterwohnungen sorgen auch für ungewohnte Planungen, wenn es um Pensionisten-Wohnhäuser geht: Ein Kinderspielplatz im Garten und ein Spielraum im Erdgeschoß werden errichtet.

Die beiden neuen Stationären Bereiche bieten insgesamt 72 stationäre BewohnerInnenplätze – natürlich nach den im WWPG vorgegebenen Standards Pro Station im 1. und 2. OG werden 36 Plätze in je 16 Doppelzimmern und 4 Einzelzimmern geschaffen.

Die Technik
Wenn sanieren, dann ordentlich! Kaum ein Bereich des (seit 1976) bestehenden Hauses wird von der Modernisierung unberührt bleiben. Die gesamte Haustechnik wird auf den neuesten Stand gebracht. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Sicherheit gelegt. Brandmeldeanlagen, Notstromversorgung und druckbelüftete Stiegenhäuser sorgen neben jeder Menge anderer Sicherheitseinrichtungen für bestmöglichen Schutz bei Feuer.

Als zukunftsorientiertes Unternehmen denkt das KWP auch an die Umwelt. Das 41 Jahre alte Haus wird daher auf Passivhausniveau saniert. Eine Solaranlage sorgt für Warmwasser, dank Wiener Fernwärme ist auch eine umweltfreundliche Decken- und Wandheizung möglich.

Besonders wichtig für unserer Bewohnerinnen und Bewohner ist Tageslicht. Zwei Aufenthaltsbereiche mit direktem Terrassenzugang sorgen für eine ausreichende Menge. Und da das Haus Penzing gleichzeitig auch das höchste Haus im Grätzl ist, sind beste Ausblicke garantiert!

Die Architektur
Das Haus  ist in den Jahren 1974 bis 1976 auf Basis einer Planung der Architekten Dr. Tech. I. Vana und DI. O. Nobis. errichtet worden. Nach über vier Jahrzehnten sind manche Dinge nicht mehr ganz zeitgemäß. Daher werden im Inneren offen gestaltete Kommunikations- und Gemeinschaftsorte wie das Foyer mit Marktplatz, die Wohn.Zimmer und ein Raum für Tag.Betreuung, diverse
Freizeit- und Aufenthaltsräume sowie Aufenthaltsbereiche der Stationären Bereiche, Begegnungs- und Verweilmöglichkeit für BewohnerInnen und BesucherInnen geschaffen. Und auch die Außenanlagen werden neu gestaltet und der Bezug zwischen Innen und Außen durch direkte Ausgänge, Gemeinschaftsfreibereiche und Sichtbeziehungen gestärkt.

Das Projekt
Nach den Generalsanierungen der Häuser Laaerberg und Föhrenhof, die bei vollem Betrieb erfolgt sind, wird in Penzing ein anderer Weg beschritten. Das gesamte Haus wird vor Baustart abgesiedelt. Die BewohnerInnen konnten ihre vorübergehenden Wunschhäuser benennen. Viele von ihnen sind einfach in das nahe gelegene Haus Gustav Klimt übersiedelt.

„Es ist für unsere BewohnerInnen, für unsere MitarbeiterInnen und auch für uns als Bau- und Infrastrukturbereich einfacher, wenn das Haus leer ist und in nur einem Abschnitt saniert werden kann. Viele Maßnahmen wie Staubschutzwände, angepasste Fluchtwegspläne, Unterweisungen, etc. sind dann nicht erforderlich. All das hat für diese Entscheidung gesprochen.“
– Werner Nutz, Bereichsleiter Bau & Infrastruktur

Neues Jahr, neue Sanierungen
Doch mit dem Haus Penzing allein ist natürlich nicht Schluss! Mit dem aktuellen Beschluss des KWP-Vorstands unter dem Vorsitz der amtsführenden Stadträtin Sandra Frauenberger werden Sanierungen auch in den nächsten Jahren fortgesetzt. Die Großprojekte: die Modernisierung der Häuser Schmelz und Haidehof. Der Umbau des Hauses Schmelz beginnt 2019. Die Investitionskosten betragen für das 1975 erbaute Haus in Rudolfsheim-Fünfhaus 30 Millionen Euro. Das Haus Haidehof in Simmering aus dem Jahre 1972 wird ab 2021 generalsaniert. Kosten: 25 Millionen Euro. Die Grundlage für die Weiterführung der Modernisierungen der Häuser zum Leben ist das Wiener Strategiekonzept Pflege und Betreuung 2030.

Zeitgemäße Infrastruktur und Ausstattung sind eine wichtige Voraussetzung für die professionelle SeniorInnenbetreuung. Mit dem eingeschlagenen Weg des KWP können die Wiener Seniorinnen und Senioren sicher sein, dass sie in den Häusern zum Leben Pflege und Betreuung von hoher Qualität erhalten, wenn sie sie brauchen. Gleichzeitig kommen unsere Maßnahmen der Wiener Wirtschaft zugute und sichern wertvolle Arbeitsplätze“, begründet Stadträtin für Soziales, Gesundheit und Frauen, Sandra Frauenberger die Entscheidung.

KWP-Geschäftsführerin Gabriele Graumann zeigt sich erfreut: „Ich bedanke mich bei unserer amtsführenden Stadträtin und dem KWP-Vorstand für das große Vertrauen in unsere zukunftsweisende Investitionsprojekte.“

Alles zum Thema Investitionen im KWP lesen Sie übrigens im Geschäftsbericht 2016.

Eine Baustellenreportage aus dem Haus Penzing finden Sie in Bälde an dieser Stelle.

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